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Raus aus dem Hotel Mama

Die erste eigene Wohnung

Ausziehen - gar nicht so einfach!

Kannst du es auch schon nicht mehr hören? »Flexibel« soll man sein, beim Berufswunsch, auf der Suche nach einem Arbeitsplatz, eigentlich in jeder Lebenslage. Für ein Studium oder eine Ausbildung soll man notfalls auch den Wohnort wechseln. Hotel Mama – ade! Andererseits: Die Aussicht auf die erste Wohnung oder auf ein Zimmer in einer coolen WG kann auch sehr verlockend sein. Was ist vor dem Bezug der eigenen vier Wände zu beachten?


Miete

Wer gerade die Schule beendet hat und nicht zufälligerweise von Beruf Papasöhnchen ist, muss in aller Regel gut haushalten mit seinem Geld. Auf keinen Fall sollte man für seine erste Wohnung mehr Miete zahlen als nötig. Der Mieterbund erteilt Auskünfte darüber, wie teuer kleinere Domizile in verschiedenen Gegenden im Durchschnitt sind. Daran kannst du dich orientieren. Schon bevor du deinen Mietvertrag unterschreibst, solltest du dich über den Energieverbrauch der Wohnung informieren. Sonst kann dir ein böses Erwachen drohen! Der Vermieter darf übrigens höchstens drei Kaltmieten Kaution verlangen – und keinen Cent mehr.


Übergabeprotokoll

Es empfiehlt sich sehr, die Wohnung vor dem Einzug genau zu inspizieren. Fallen dir Schäden oder Mängel auf – abgeplatzte Farbe an Fenstern oder Türen, Dübellöcher in den Wänden, beschädigte Holzdielen im Flur etc. –, sollten sie in einem sogenannten Übergabeprotokoll festgehalten werden. Sonst macht dich beim Auszug der Vermieter womöglich für Schäden haftbar, die du gar nicht verursacht hast. Das wäre äußerst ärgerlich!


Wohngemeinschaft

Für viele ein Traum ist ein Zimmer in einer netten Wohngemeinschaft. Das will natürlich erst einmal gefunden sein. Schwarze Bretter an der Uni und spezielle Internetbörsen (z. B. www.wg-gesucht.de) sind erste gute Adressen, und auch die Annoncen in den Tageszeitungen und Szene-Magazinen solltest du im Auge behalten. Willst du selbst eine WG gründen, gilt es oft Überzeugungsarbeit zu leisten, da nicht jeder Vermieter sofort bereit ist, junge Menschen als Mieter zu akzeptieren. Wenn deine Eltern mitspielen, könntest du eine Bürgschaft von ihnen anbieten, das schafft Vertrauen.


Übrigens Vorsicht!

Wenn du nur vorübergehend ein WG-Zimmer beziehst, z. B. weil du in einer fremden Stadt einen interessanten Praktikumsplatz gefunden hast, solltest du sicherstellen, dass der Hauptmieter die Erlaubnis hat, sein Zimmer unterzuvermieten. Andernfalls könnte dir der Eigentümer verbieten, in die Wohnung einzuziehen. Das wäre ein denkbar schlechter Start an einem neuen Ort, oder?


... und hier gibt es noch viele weitere wertvolle Tipps

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