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Richtig lesen, richtig bewerben

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Laut einer Umfrage unter mehr als 5.000 Personalverantwortlichen führen knapp 60 Prozent aller Stellen-anzeigen zu neuen Mitarbeitern. Kein anderes Instrument ist so erfolgreich, wenn es darum geht, Personal zu rekrutieren. Doch auch für die Bewerber selbst ist ein Stellenangebot immer noch der Königsweg zu einem neuen Job. Wer ein Inserat richtig zu lesen weiß, hat dabei eindeutig Vorteile. Wir sagen dir, worauf du achten solltest – und dass du dich nicht entmutigen zu lassen brauchst.


Wer auf der Suche nach einem Job ist – vielleicht dem ersten in seinem Leben –, wird fleißig Stellenanzeigen wälzen. Die vielen Anforderungen, die in den Inseraten meistens formuliert sind, können einen leicht mutlos machen. Unser erster Tipp lautet: Luft holen, den An-zeigentext analytisch lesen und sich nicht ins Bockshorn jagen lassen!


Muss-Kriterien 
Zu unterscheiden ist bei Stellenangeboten fast immer zwischen sogenannten Muss-Kriterien und Kann-Kriterien. Mit etwas Übung lernt man schnell, diese Kategorien auseinanderzuhalten. Stellenanzeigen für Auszubildende sind meistens allgemeiner und auch knapper gehalten, doch je spezifischer und anspruchsvoller ein Arbeitsplatz ist, der neu zu besetzen ist, desto umfassender sind die Ansprüche des Arbeitgebers.

Muss-Kriterien sind, wie der Name schon sagt, wirklich notwendige Qualifikationen, die ein Bewerber oder eine Bewerberin mitbringen muss. Sie sind im Aufbau einer Stellenanzeige normalerweise an zentraler Stelle genannt. Meistens werden eine bestimmte schulische Bildung, eine Berufsausbildung, Fremdsprachenkenntnisse, EDV-Kenntnisse oder auch bestimmte Eignungen verlangt. Typische Formulierungen in diesem Zusammenhang sind:

  • Voraussetzung ist …
  • … ist erforderlich
  • Wir erwarten …

 

Angesichts solcher Aufzählungen hast du dich vielleicht schon gefragt: Soll ich mich da überhaupt bewerben – habe ich überhaupt eine Chance? Die Antwort lautet fast immer: Warum nicht? Denn Unternehmen suchen gerne den perfekten Allrounder, den es aber in der Realität so gut wie gar nicht gibt. Wenn du den größeren Teil der genannten Punkte erfüllst, spricht wirklich überhaupt nichts dagegen, dass du deine Bewerbung in den Ring wirfst.


Kann-Kriterien
Bei den Kann-Kriterien handelt es sich vor allem um soziale Kompetenzen, die sich ein Unternehmen von Bewerbern zwar wünscht, sie aber nicht streng voraussetzt. Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Selbstkritik oder Zuverlässigkeit sind in jedem Betrieb gerne gesehen. Im Gegensatz zu den harten Fakten der Muss--Kriterien sind diese Fähigkeiten bis zu einem gewissen Grad immer subjektiv und kaum überprüfbar. Entsprechend weich werden die Kann-Kriterien in den Inseraten nachgefragt:tl_files/ausbildungsplatz/img/Redakteurmaterial/Newsbilder im Artikel/Stellenanzeigen_Kasten.jpg

  • Erwünscht sind …
  • Idealerweise …
  • Hilfreich wären …

 

Hier lautet die Devise erst recht, nicht zu schnell aufzugeben! Wie sehr du in ein bestimmtes Team passt oder wie gut du dich generell in einem neuen Arbeitsumfeld zurechtfindest, erweist erst der Praxistest. Deshalb gilt es gerade bei den Kann-Kriterien, nie tiefzustapeln. Bestimmte erwünschte Eigenschaften kannst du außerdem trainieren und verbessern. Die aufgerufenen Kann-Kriterien sollten dich deshalb auf keinen Fall davon abhalten, deine Bewerbung abzuschicken.

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