Am häufigsten leiden die Kinder und Jugendlichen unter Einschlafprobleme (22 Prozent) und Gereiztheit (21 Prozent), gefolgt von Kopf- oder Rückenschmerzen (jeweils rund 16 Prozent). Andere fühlen sich ständig niedergeschlagen oder nervös, sie fühlen sich zudem schwindelig oder haben Bauchschmerzen. Viele quälen sich jeden Tag mit mehreren dieser Beschwerden.
Das frühe Leid hängt eng mit dem Klassenklima zusammen, wie die Studie zeigt. Mehr als die Hälfte der von den psychosomatischen Symptomen Betroffenen berichtete, sich in der Schule „verzweifelt“ zu fühlen, ebenso viele leiden unter Prüfungsangst.
„In allen Schulformen berichten Mädchen deutlich häufiger als Jungen von Beschwerden“, erläutert Projektleiterin Anica Richardt von der Uni Lüneburg. „Aber Gymnasiasten geben insgesamt seltener an, unter psychosomatischen Beschwerden zu leiden. Dieser Unterschied wird besonders bei Kopf- und Rückenschmerzen deutlich.“


